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Überwachung bezeichnet im digitalen Kontext die systematische Beobachtung, Aufzeichnung und Auswertung von Verhalten, Kommunikation oder Bewegungen von Personen durch staatliche oder private Akteure. Digitale Technologien haben das Ausmaß möglicher Überwachung enorm erweitert: Kameras mit Gesichtserkennung, Standortdaten von Smartphones oder das Tracking von Online-Aktivitäten ermöglichen eine lückenlose Erfassung von Lebensroutinen. Befürworter:innen betonen Sicherheitsgewinne; Kritiker:innen warnen vor Machtmissbrauch, Einschüchterung und dem Ende der Privatheit. Beispiel: In China werden im Rahmen des „Sozialkreditsystems“ Überwachungskameras und Datenanalysen kombiniert, um das Verhalten von Bürger:innen zu bewerten und mit Konsequenzen zu verknüpfen.

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