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Medienwirkungen beschreiben den Einfluss von Medieninhalten auf Wissen, Einstellungen, Emotionen und Verhalten von Nutzer:innen. Ihre Forschung reicht von klassischen Fragestellungen – etwa ob Gewalt im Fernsehen aggressives Verhalten fördert – bis hin zu aktuellen Untersuchungen über algorithmische Filterblasen und politische Polarisierung durch soziale Medien. Medienwirkungen sind selten direkt und eindeutig. Sie hängen stark von individuellen Merkmalen, sozialem Kontext und Mediennutzungsgewohnheiten ab. Beispiel: Die Agenda-Setting-Forschung zeigt, dass Medien zwar nicht bestimmen, was Menschen denken, aber sehr wohl, worüber sie nachdenken – Themen, die prominent berichtet werden, empfinden Rezipient:innen als gesellschaftlich wichtiger, unabhängig von ihrer tatsächlichen Relevanz.

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